Archiv für April 2008

Typ: Urgggh

Donnerstag, 17. April 2008

Matla macht Seelenstrip und linkt uns mit seinem ganz seriös ausgetesteten Persönlichkeitsprofil

http://www.matla.at/matlabomber-manifesto/2008/04/16/854/.

Na, da lass ich mich nicht lumpen und leg einen drauf:

Typ : Urgggh - (hoffentlich - treff - ich - die - nie -) Wüstenmutter

Die konfuse Wüstenmutter ist sehr unentschlossen und wirkt daher auf andere häufig unfreundlich und serviert Verbalwatschen wie andere Tee. Ihr reiches Innenleben und ihre leidenschaftlichen Überzeugungen vergisst sie leider häufig und wirkt dann auf einige wenige Menschen befremdend.

Wer sie aber als kühl und reserviert einschätzt, irrt sich gewaltig. Sie hat ein ausgeprägtes inneres Kühlsystem und klare Getränke für jeden mutigen Besucher, für die sie hohe Opfer zu bringen bereit ist, denn sie teilt mit ihnen ab.

Johanna von Orleans oder Sir Galahad wären heulend vor ihr davongerannt, denn sie ist beständig bestrebt, Weltverbesserer zu verarschen und deren Überzeugungen ins Lächerliche zu ziehen, dazu gehört auch, dass sie sehr verletzend anderen gegenüber sein kann und viel dafür tut, Mitmenschen zu demoralisieren und sich gegen sie einzusetzen.

Ihren Mitmenschen begegnet sie generell nur dann interessiert, wenn sie unterhaltsam sind. Ist sie erst einmal für eine Sache oder eine Person entflammt, braucht man nur abwarten, das gibt sich schnell.
Lebenspraktische Dinge dagegen gehören für die konfuse Wüstenmutter nicht zum wirklich Wichtigen.

Mit den profanen Anforderungen des Alltags beschäftigt sie sich nur, wenn es unumgänglich wird. Tendenziell lebt sie nach der Devise „das Genie beherrscht das Chaos“ - was in der Regel auch zutrifft, so dass sie häufig sehr erfolgreich Nachwuchs wirft. Details interessieren sie weniger, (Töchter? Söhne? Was weiß ich, drei waren es, wenn ich mich recht erinnere…)sie richtet ihren Blick lieber aufs große Ganze. Das sorgt dafür, dass sie meist keinen guten Überblick behält, auch wenn die Dinge hektisch werden, aber zum Glück erwartet von einer echten Wüstenmutter keiner mehr irgendetwas.

Da sie sehr harmoniebedürftig ist, neigt sie dazu, Unzufriedenheit oder Ärger sofort massiv offen zu zeigen, sodass die erschrockenen Mitmenschen nicht mehr wagen, ihr zu widersprechen, und lieber beschließen alles in sich hineinzufressen. Durchsetzungsfähigkeit ist eine Stärke die an ihr gänzlich abprallt. Lieber demotiviert sie andere durch ihre liebenswürdige und enthusiastische Art - wer sie als Lebenspartner hat, wird sich über zu wenig Abwechslung nie beklagen müssen, allerdings auch nie wissen, worum es überhaupt geht.

Wie auch im Märchen braucht die Wüstenmutter als Freund und Partner einen hilfsbereiten, loyalen und integeren Mann, der niemals an ihr herumkrittelt und sich gerne überraschen lässt. Verpflichtungen zu vergessen ist für sie geradezu heilige Tat. Die Gefühle anderer sind ihr nicht wichtig und sie liebt es, alles mißzuverstehen, für eine gute Pointe riskiert sie jede Freundschaft.

Wenige enge Freunde sind ihr schon zuviel; ihr Bedürfnis nach Sozialkontakten ist nicht sehr ausgeprägt, da sie auch viel Zeit für sich allein benötigt. Oberflächlicher Smalltalk ist nicht ihre Sache, wenn man mit ihr befreundet sein oder eine Beziehung haben will, muss man ihre Gedankenwelt unverständlich finden und bereit sein, sich wirklich auf tiefgründige Gespräche nur per chat oder Blogkommentar einzulassen.

Schafft man das, wird man durch eine Beziehung die mit romantischen und idealistischen Vorstellungen dermaßen überfrachtet ist, dass man sich als Partner überfordert oder minderwertig fühlt, bedroht. Der verträumte Idealist verliebt sich nicht Hals über Kopf in sie, wenn es ihm aber passiert, dann ist Panik angebracht!


Folgende Adjektive passen zu ihremTyp: unernst, gehässig, ironisch, verletzend, giftig, mörderisch, tödlich, zerstreut, aufgesammelt, fallengelassen, verloren, uninteressiert, blasiert, unrasiert, gefunden, erschrocken, grauslich, bähhh, iggittig, unbeschreiblich

Dimitri, Iljoscha oder auch Knut

Mittwoch, 16. April 2008

Ja, die sitzen irgendwo, möglicherweise heißen sie auch ganz anders, kann sein, es ist sogar einer dabei der “Prince, formerly known as Jutta” heißt, in einem unauffälligen Plattenbau in Kremelnähe.

Sie haben inzwischen auch schon genug von den Piroggi und kaufen sich Mäcbörger zum Mittagessen.

Da sitzen sie dann, kauen und schlucken und einer von ihnen, der blonde Christbaumwerfer, spuckt die Gurkerlscheibe aus, denn die Gurkerl seiner Mamuschka sind wesentlich besser, und erst ihre Essigpilze…aber ohne Wodka ist das alles nichts Ordentliches, und der ist tatsächlich verboten im Dienst, komische Zeiten, schlimmer als früher, viel schlimmer…

Und dann ist die Mittagspause vorbei und sie machen sich wieder an die Arbeit, und sie haben eine verantwortungsvolle Aufgabe, der größte Genosse hat persönlich ein Interesse an ihrer Arbeit, ohja. (Ausserdem spricht der größte Genosse ganz ordentlich Deutsch, daher kann er ihre Arbeit auch problemlos überprüfen, wenn er will, und wer weiß, womöglich will er. Die deutschsprachige Abteilung lebt in Furcht. Wie gut haben es die Finnischübersetzer denken sie oft - die können schreiben, was sie wollen - kann keiner nachvollziehen. Die Finnen sind ja deshalb generell wenig am Reden und Schreiben, weil ihre Sprache so schwierig ist - sie beschränken sich auf gelegentliches Knurren, und trinken ansonsten gegen das Leben stumm an. Ja, in der Finnischen Abteilung - da gehts geruhsam zu!)

Also sitzt das Team konzentriert, liest und denkt und denkt und notiert, übersetzt (Harry R. weiß, wie schwierig das oft ist!) und entschlüsselt, sie schreiben auf altertümlichen aber sicheren Schreibmaschinen der Marke Torpedo, klackedie-klickedi-klack-klackedi- PING am Zeilenende, SCHRUMMMS, händisch herbeigeschobener neuer Zeilenanfang.

Einer, möglicherweise Vladimir, rechnet endlose Zahlenreihen, die beim näheren Hinschauen dann doch eher Zeichenzeilen sind, er decodiert mit mathematischen Formeln, Buchstabenwahrscheinlichkeiten, Primzahlen, Zufälligkeiten und unknackbare Codeschlüssel berechnet er bis sie nackte, peinliche Formelskelette sind, die Kollegen schreiben fleissig, einer rülpst, Mayosossengeschmack, so hat man länger was vom Börger.

Schwupps, wieder Reinschriften, alles liegt offen.

Es gibt keine Geheimnisse in der virtuellen Welt, die sie nicht finden und zerlegen. Sie sammeln alles, sie wissen alles. Wirklich alles.

Alles?

Ein kleinerBlogbeitrag aus einem winzigen Land ohne besondere Eigenschaften leistet ihnen immer noch Widerstand:

http://atnonik.viennablog.at/2008/04/06/2008-04-06-palindromann-auml-herung-und-saisonale-beginnkrise

aber, sie bleiben dran!

Der russische Bär gibt niemals auf! Und die “Spionageabteilung Deutsch” schon garnicht. Nasdrovje!

Eins, zwei, drei

Dienstag, 15. April 2008

1-2-3 - tatsächlich 123 Beiträge hatte ich schon - und der Herr der roten Schuhe hat mir dies hier gebaut.

Einen eigenen Blog.

Wahrscheinlich findet den jetzt niemand mehr.

Ich hab aber (nur weil ichs eben kann!) einen link gemacht.

Ekelhaft!

Dienstag, 15. April 2008
Heute ist das Wetter ekelhaft, gestern nicht.
Darum hab ich gegraben, im Garten.
Und ekelhaftes gefunden. Die Leiche:

http://desertmum.viennablog… Die ist noch nicht wirklich zu Staub zerfallen, verwest und dahin.
Morden ist nicht einfach - die Leiche überwinterte zwar unauffällig, aber jetzt aperte sie, wie seinerzeit Ötzi, nur leider noch viel frischer, störend aus dem Kompost…
Haltet relativ lang….
Also hab ich sie in die Biotonne, die eh schon seit immer nach Kadaver stinkt, überführt, und warte auf die Herren Saubermacher, die dann das peinliche Beweisstück vernichten - abführen, was weiß ich.
Nein, ich hab nicht CSI gespielt und die Leich seziert und Wattestäbchen benutzt.
Ich grub nur den Kompost vorsichtig ab, dann kam ein gräßlich stinkender, noch relativ kompakter, aber schon saftelnder Klumpen, zum Glück mit Erde und Laubresten paniert, bei einer unachtsamen Bewegung desselben fiel etwas haariger Schlatz herunter…ich habe nicht auf weitere Details geachtet.
Entsorgte das Mordopfer und aus mitm Rattler.
Wieder was gearbeitet!

Kommentare

juliaselma schrieb:

ähhh Moolsiliiiii…ich kann das neue noch nicht….
Samstag, 12. April 09:18 | Bearbeiten | Löschen

juliaselma schrieb:

Matla, Liebster! Ich werde von deinem Blog gehasst! Wie das?
Nur weil ich eine Mörderin bin?
Ich hatte eine harte Jugend…und nie genug Drogen … ich musste es tun!

Samstag, 12. April 09:24

Klauzeitregulator

Dienstag, 15. April 2008
Um diesen Eintrag halbwegs zu verstehen, sollte man den vorherigen samt Kommentar und sonders Ernst lesen.
Er brachte mich auf einige Ideen, die ich, weil ich ja ein DAU* bin, nicht selbst umsetzen kann, aber einer meiner Lieblingssöhne kann das ganzbestimmt, und daher skypte ich ihm schriftlich meinen Plan:
Lieber Lieblingssohn!

Sie klauen!!!meine Ideen und der Mittagessenmann schreibt, sie dürfen weil ich im blog keine NUTZUNGSbedingungen habe und jetzt will ich doch bitte eine eigene Blogadresse und so. Yo. Mit Bildchen, du weißt schon…Da steht dann drauf, als Nutzungsbedingung: ihr dürft meine Ideen stehlern, jawoll, aber schnell, wenn ihr wie Stermann und Grissemann länger als ein Jahr, sogar fast zwei Jahre braucht, dann nichtmehr.
Alte Schmäh sind peinlich.
Vielleicht verkürzen wir die Stehlzeit (rotierender Stehlzeitwechsler wird eingebaut, mit Digiuhr, solang könnt ihr den Schmäh noch klauen - 04:53 - dann zählts runter wie bei den Bombenentschärfungsfilmen…dann aus. Und das alles aber unterschiedlich…rotierend, uhund, die anderen Tools sag ich dir, wenn du da bist….
Bau mir das bitte zum Muttertag.
Danke!
Immer dein liebes Mütterchen!

*DümmsterAnzunehmenderUser

Kommentare

juliaselma schrieb:

Die Technik kann ja alles so super, ich freu mich ja schon!
Und was ich für ein tolles Design kriegen werde…hoffentlich kömmt mein Wappentier, der Hausstaublurch drin vor…
Freitag, 04. April 18:22 | Bearbeiten | Löschen

atNoNick schrieb:

Ausnahmsweise mal todernst:

Kein Copyright in Österreich, nur ein Urheber- und Verlagsrecht.

Zurück zum normalen Programm.

Urheberschaft Deiner Wuchtl kann Dir keiner nehmen. Und verlegen kannst Deine Wuchtln selber. Aber wenn Deine Wuchteln dann verlegt sind, sind es dann verlegene Wuchtln?

Wuchtln über Wuchtln und ich kann meine Uhr nicht heben.

Sonntag, 06. April 20:31 | Löschen

juliaselma schrieb:

wenn du sie fallen läßt, springen so Federn und Zahnrädchen raus und es macht, je nach Grösse der Uhr, “ZOINGGG” bis “ZINNNG”, das ist ja auch was… und wenn wer meine Witzchen braucht, kann er sie eh haben … mir kommen genug in den Sinn … oft mehr, als ich lachen kann.
Montag, 07. April 09:07 | Bearbeiten | Löschen

matla_at schrieb:

Darling! Vertraust du deinem Sohn? Erinnerst du dich an den Film “Muttertag”? Da bastelt der Sohn seiner Mutter ein elektrisches Harakirimesser. Wenn ich den Lieblingssohn wäre, hättest du mich jetzt auf eine super Idee gebracht! Tick tick tick….
Dienstag, 08. April 21:53 | Löschen

juliaselma schrieb:

Dieser Sohn ist ein technisches Genie - er baute schon mit elf Jahren eine Selbstschussanlage, die jeden tötet der unangemeldet in sein Zimmer kommt…und natürlich vertraue ich ihm!
Allerdings - dein Blog spammt meine Kommentare????

Samstag, 12. April 09:08

is eh Wurscht, aber:

Dienstag, 15. April 2008
Stermann und Grissemann, die zwei Dodln, brachten in ihrer letzten Fernsehsendung - vorigen Donnerstag - die wahnsinnig witzige Erkenntnis an, dass die neuen Einsatzautos der Polizei wie ….
das wusste ich schon lang und schrieb am 10.07.2006:

http://desertmum.viennablog…

diesen hier. Is eh wurscht, aber das Copyright für die Bezeichnung der weiblichen Gendarmen als “Gendarmarillen” gesprochen: “Tschandermarillen”
schreib ich hier mal, das sollten sie mir lassen, die zwei Dodeln, auch wenns jetzn eh alle Polizessinnen sind….
Wurscht.
Die halblustigen Ganzdodeln mit ihren prähhistorischen Schmähs…aber Judith Holofernes war zuckisüß wie eh, Polas Ohren standen aber sowas von ab…
Und wen, simma ehrlich, interessieren die zwei Pausenclowns, wenn die Birnen in die Falle hüpfen?

Kommentare

matla_at schrieb:

Hey, mum! Du hast hier ja auch keine Nutzungsbestimmungen! Du solltest sofort ein paar Patente anmelden.
Freitag, 04. April 15:44 | Löschen

juliaselma schrieb:

ich kann ja nicht - ich krieg ja noch nichteinmal mein Bild in dieses kleine Kommentarkasterl…
Ausserdem: Patente! Patt, Ente!
Is doch blöd, oder?
Von mir aus kann meine Geistesblitze jeder haben (ich bin bekennender wahrer Kommunist!), aber wer sooo laaaang dafür braucht, einen Witz zu stehlen … der passt eh in den ORF, yeahhh!

Freitag, 04. April 18:08

Konstante - der sichere Lacher

Dienstag, 15. April 2008
Ja, Kinders, ich bin ja froh, wenn sich nix ändert.
Der Bestatter soll Tote eingraben und der Matla Wurstsemmeln essen, die Krankenkassen defizitär sein und Wahlversprechen nicht gehalten werden, der Mond sowie die Sonne auf und unter gehen, Holz soll schwimmen und Marmelade süß sein.
Schon bin ich zufrieden.
Und wenn ich einmal trübsinnig bin, dann will ich Funny hören, und wenn das nicht hilft, dann gibts noch eine Sache, die garantiert Lachkrämpfe auslöst:
Ich lasse einen richtigen Mann irgendeine durchdesignte, mit Öffnungshinweisen gespickte, von unzählichen Marketingspezialisten (die alle Lulus sind) entworfene und auf einfachste Handhabung geprüfte Verpackung öffnen.
Das schaut dann so aus:
hihi
und irgendwie bereue ich sehr, dass ich damals die ebenfalls mit brutaler Gewalt in einem gierbedingten Anfall rasender Wut aufgefetzte Pralinchenpackung nicht fotografiert habe…
Aber die Erinnerung gluckst schon wieder, hihihahahaaaahoho - brüll - wälz …kicher kicher kicher…
Ach, das Leben mit sanftschlappen, sandalentragenden, leisetretenden, schwachen, nach-Packungsanweisung-öffnenden Luschen muss langweilig sein!
Zum Glück hab ich einen echten Mann!
Hihihiiiihahahaaa, den Celloverpackungen rückt er mit dem Taschenmesser zu Leibe! Ja!

Kommentare

matla.at schrieb:

Wie öffnet er denn Konservendosen, Darling? Mit dem Vorschlaghammer oder mit dem Bohrer?
Dienstag, 26. Februar 15:43 | Löschen

juliaselma schrieb:

jedenfalls mit ROHER GEWALT vermute ich - aber in den letzten Jahren hatte niemand mehr das Bedürfnis, ihn eine Dose öffnen zu lassen - ausser die Thunfischdosen, da braucht er nur einen Schraubenzieher und/oder einen Hammer und/oder ein Taschenmesser dazu…obwohl, jetzt wo das Christkind einen Akkubohrer gebracht hat…wer weiß, was der Nuridose noch bevorsteht…
Dienstag, 26. Februar 18:14 | Bearbeiten | Löschen

Mo schrieb:

Gibts Bilder von den Ikea-Reste-Kartons?
Donnerstag, 27. März 09:33 | Löschen

juliaselma schrieb:

Nö leider, ich hab die persönlich ins Auto und noch einen Riesenhaufen auf Sohn2, der zum Tragen mit war, außerdem war es naß - der Haufen, nicht der Sohn) und tropfte auf ihn (der Haufen auf den Sohn) dann warf er ihn in den Container (der Sohn den Haufen) und nun gibts keine Fotos, schade.
Und der Chef is jetzn gaaaanz penibel bei der Verpackungsöffnung….

Mittwoch, 02. April 15:46

Fünfzehnnulldrei

Dienstag, 15. April 2008
Verlust! Sie können einfach alles mit mir machen.
Aber Fünfzehnnulldrei!
Die Telefonnummer für alle Fälle!
Die können sie doch nicht abschalten!!!!
Der Verein “Rettet das Testbild” hat kläglich versagt, seinerzeit, und es wird uns also auch nix nutzen, so wie es mir nix nutzt, jetzt zu klagen: ich LIEBE 1503!
Ich hab immer dort angerufen, um die Zeit zu erfahren gelegentlich, aber ganz oft, um wo anzurufen, wo eine Stimme ertönt der man dann allerhand sagen kann - und nie wurde sie vorwurfsvoll, die gute Tante!
Wen ruf ich jetzt an, wenn ich anrufen aber keine Antwort will?
Hah?
Wo?
Fidel, 1503 - was kommt als nächstes?
Ich bin schon zu lange zu alt für diese Realität - ich meld mich jetzt für ein Weilchen in einem Gegenuniversum an, jawohl.

Kommentare

Misoskop schrieb:

Oh Gott, wie wahr! Ohne die 1503 wird das Leben ein gutes Stück schwieriger: Wir werden vom Fernsehen abhängig sein, vom Teletext, wenn wir wissen wollen, wie spät es wirklich ist.
Sonntag, 24. Februar 09:34 | Löschen

juliaselma schrieb:

und es ist dann garnichtmehr möglich, so zu tun als riefe man Tantchen an - klaaaar hab ich angerufen, du hast es doch gehört - muss senil sein, die Alte…
Montag, 25. Februar 10:41 | Bearbeiten | Löschen

matla.at schrieb:

Das Telegramm ist auch schon tot. Was schaffen sie wohl als nächstes ab? BHs?

Dienstag, 26. Februar 15:40

Schrankkäfer

Dienstag, 15. April 2008
Eines meiner Lieblingskinder hat Schrankkäfer - und ich stell mir dabei die meinigen solchen vor… Antike Staatsgewänder, Samtmini mit Federboa, Bikinis ohne Halt und mein Che-Shirt, von welchem Che langsam aber sicher abbröckelt, so sicher wie Fidel schwächer und schwächer wird - mittlerweile schaut er sich schon garnicht mehr ähnlich, ich hoffe wirklich inbrünstig, dass es Ra-ul (die Ratte) ist, welche da medienwirksam zusammenschrumpft.
Und Fidel, mein Held, befindet sich in einem Zukunftslabor, wo sie sein Hirn auf Chips umlegen und seinen Körper robotieren, sodass er ewig, für immer, leben und in Kuba für einen antiamerikanischen Kurs sorgen kann!
Yeah!
Und die gelifteten Cowboys alt ausschauen lasst!
Fidel!

Kommentare

Lena schrieb:

Hui, solche Schrankkäfer hab ich auch, aber meine will niiiieeemand mehr, nichtmal Ebay. Mal schaun, ob Humana sie noch human genug findet :)
Donnerstag, 21. Februar 14:30 | Löschen

matla.at schrieb:

FIDDEL!!!! FIDDEL!!!!

¡Viva la Patria!
¡Viva la Revolución!
¡Viva el Socialismo!
¡Hasta la Victoria Siempre!

Dienstag, 26. Februar 15:38

2.Kapitel für Matlas Kinderbuch: Gemma in Orsch!

Dienstag, 15. April 2008
Alle begrüssen Matla, den Dorfchampion im Taschenbillard, er verteidigt den Titel seit 1995, nur im Jahr 2006 unterlag er - durch Foul der Nachbarin, die seine Kampfjogginghose der Caritas gespendet hatte. Absichtlich, um den Titel dem Skelettinstallateur zuzuschanzen, als Abschiedsgeschenk, damit er ihren Leopardenfellleggins nicht so nachplärren muss. Der hat ihn dann schlussendlich hauptsächlich deshalb auch zuerkannt bekommen, keiner will Ärger mit der Nachbarin, die zwar häufig mit in Orsch geht, aber, wie der Deppenfäustling richtig bemerkt hat “ka Guate is, wöi die tritt mit de Stöcklschuh bei jeder Rauferei, und des ghert sie net, unter Männern gsogt!”
Die Arschkrampe kann die Nachbarin nicht leiden, drum wurde der Besuch im Cafe Orschloch verschoben und alle blieben, manche weil sie sich ohne Tresen so haltlos fühlten, beim Wirten.
Der ohne Zähnd erzählte noch die ein oder andere Geschichte aus seinem Leben, eine jede endete mit seiner Standardschlußformel “Monchmoi hoost a Pech!” und so tröpfelte der Abend der Nacht, und der Neandertaler dem Pissoir entgegen.

Kommentare

matla.at schrieb:

Darling! Ich hau mich ab. Ich würde ja zu gerne etwas zum Thema Taschenbillard zeichnen…..
Dienstag, 19. Februar 22:17 | Löschen

juliaselma schrieb:

nur zu!

Dienstag, 19. Februar 23:35


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