Glücksspiel
Ja, ich tät vielleicht auch gern mal am Rouletttisch sitzen, mit einem Hauch von Goldlameè auf meinem keksverwöhnten Luxuskörper, unverzichtbar der elfenbeinerne Zigarettenspitz, güldne Wimpern und Krallennägel, ein Händtäschl aus Pfauenfedern, vollgestopft mit Tschetongs, Nuttenschühchen und umwallt von Parfümschwaden, Duftrichtung “Persisches Puff”- so säße ich beim Glücksspiel, und natürlich, ich würde gewinnen.
Ich bräuchte nur an den einarmigen Banditen vorüberzutänzeln, schon hätten sie einen Hartgelderguß in meine Richtung, es würde klingeln und klimpern, ich wäre reich. In Minuten.
Der allerbeste Mann, nämlich meiner, ist strikt dagegen. Keine Casinobesuche, oh nooo!
Eventuell, wenn ich bis Weihnachten weitersekkiere, dann ohne Verkleidung, in der Alltagskittelschürze einen Sprung auf die Mahü, zum Sportwetten Admiral - aber a ned mehr als einen Zehner.
Ich habe nämlich, so seine Theorie, schon genug Glück in der Liebe.
Demzufolge nicht im Spiel.
Eventuell - nein, sicher! - hat er recht.
Aurewoahr! Du süßer Traum! Klimper ich halt nicht. Oder anders.
12. Dezember 2008 um 14:00
glückspiel ist ja eh schlecht.
meine oma hat immer gesagt: gwinnen schreibt man mit Q!
16. Dezember 2008 um 14:20
Dein Alter weiß schon, was er tut. Wenn man eine dreißig Jahre jüngere “Lebenslustige” zur Frau nimmt, muß man auf sein Geld verdammt aufpassen.
17. Dezember 2008 um 00:46
wieso dreißig Jahre? das ratest du nur!